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2006 Teil 2: St. Maarten bis Grenada ( 19.1. bis 5.2.2006 )
Nach unserem Tauchkurs sind wir in den karibischen Norden nach St. Maarten gesegelt, um das steuerfreie Einkaufparadies der Karibik kennen zu lernen.
Unsere Einkaufliste (die Tauchausrüstung sollte u.a. gekauft werden) war lang und wurde mit jeder Meile, die wir segelten, länger. Kaum hatten wir Le Marin
verlassen mussten wir feststellen, dass unser Großsegel gerissen war. Bei meiner Nachtwache entdeckte ich im frühen Morgen, dass unsere Genuaschiene einen großen Spalt
aufwies, der dann beim Wegnehmen der Genua, diese zerriss.
In der Lagune von St. Maarten versank dann noch fast unser Beiboot, da die hintere rechte Seite
des Spiegels ausgerissen war. Und zur Krönung brach unser Terminal der
Fock vor Anker!
Wir rannten eine Woche herum, vom Segelmacher, zum Rigger, vorbei bei Budgetmarine oder Island Water World, wo wir 3 Windgeneratoren kauften, zum
Yahama-Händler, der mit Freude zwei Außenborder weniger besaß und und und ... bis unsere Bank die Kreditkarte sperrte. Sie dachten, diese wurde geklaut.
Da war die Anreise von Silke und Lars die willkommene Abwechselung! Zumal wir viele Leckereien aus Deutschland mitgebracht bekommen haben.
Wir müssen gestehen, ihr eigenes Gepäck bestand aus den 10 Kg Handgepäck, 35 Kg restliches Gepäck war für uns! Wir bekamen 12 Kg Brotbackmischungen, Bücher, Waschmittel, Parmesankäse, WEIZENBIER und vieles mehr!!! Es war wie Weihnachten, lieben Dank!
Durch unsere Schäden an
Fock und Genua wurde unser Reiseplan beieinflußt, wir konnten erst 3 Tage später als geplant, abreisen.
Natürlich kam dann der Wind direkt aus Osten, so dass wir auf Antigua und Barbuda verzichten mussten und Nevis ansteuerten. Dort verbrachten wir zwei Tage am Strand vor Anker, um endlich relaxen zu können.
Unsere Reise führte uns weiter nach Guadeloupe in den Unterwasserpark, den Bernd und ich auch schon im Januar besucht hatten. Über die drei Heiligen Inseln steuern wir Dominica zu dem Indian River an der Prince Rupert Bay an. In dieser Bucht lief Kolumbus am 3. November 1493 ein.
Die Indianer am Fluss boten fortan den europäischen Seeleuten Wasser, Proviant und Unterschlupf. Längst wurden die Indianer vertrieben, doch eine Bootsfahrt von der Flussmündung durch den grau-grünen Zauberwald verschlungener Mangroven (nicht in Booten mit Außenborder, da diese das ökologische Gleichgewicht empfindlichen stören!) folgt noch der Route, welche die europäischen Kapitäne einschlugen, um dem Karibenhäupling ihre Reverenz zu erweisen.
Da Dominica durch die Ursprünglichkeit einer unserer Lieblingsinseln
in der Karibik ist, unternehmen wir wieder einen Tagesausflug durch den Norden der Insel. Wir erfahren viel über die Gewürze und ihre Heilkraft.
Unsere Reise endet in Martinique, den europäischen Teil der Karibik. Dominica und Martinique können nicht gegensätzliche sein, was genau den Zauber der Karibik ausmacht!
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