Zusammmenfassung 2011
Eigentlich sollte ich ( Bernd ) in 2011 für einen Kunden in Berlin ein großes IT-Projekt managen. Der Kunde musste aber internen Gründen alle Projekte canceln; so auch meines. Ich hatte mich deshalb entschlossen nach Australien zu fliegen und nach dem Schiff zu schauen. Dabei mußte ich einen Motorschaden der linken Maschine feststellen, weshalb ich mich entschloss, den Maschinenraum neu aufzubauen. Es wurden jetzt zwei Yanmar-Turbo-Diesel a 75 PS und ein Generator aus dem Baumarkt ( umgebaut auf Kaltauspuff ) eingebaut.
Parallel wurde die über Jahre angesammelte Liste mit Verbesserungen, Wünschen und Ideen abgearbeitet.
So die Umstellung der Kühlung der Gefrierbox auf Süßwasser, der Watermaker, Batteriemanagement, etc. (
und
).
Am 7. Oktober kam Upps nach fast 2 Jahren wieder ins Wasser und ich habe eine Testfahrt mit den neuen Motoren zu den Whitsundays (
und
)
unternommen. Zurück in Bundaberg wird die 1. Inspektion durchgeführt und letzte Mängel beseitigt. In so einem guten Zustand war das Schiff noch nie.
Von hier ging es via Fraser Island nach Brisbane, via Southport nach Lord Howe Island (
und
)
, wohin Tanja am 18.12. einflog.
Wir haben die Zeit bis Weihnachten auf Lord Howe Island, u.E. einer der schönsten Inseln auf der Welt, (
und
)
verbracht. Am 25. starten wir zu unserer Überfahrt nach Sydney.
Nach einer Überfahrt von 3 Tagen kommen wir in Sydney an. Wir erleben den Sylvester-Abend mit unseren amerikanischen Freunden von der Destiny und deren Freunden. Beide Feuerwerke ( 21 Uhr für Kinder und 24 Uhr ) erleben wir von Dinghi aus - da haben wir ungestörte Sicht. Es wird jeweils das gleiche Feuerwerk synchronisiert an 7 Stellen in der Stadt abgeschossen, wir wählen natürlich des Feuerwerk an der Oper und der Harbour Bridge. Einen Eindruck gibt dieses Video.
Zusammmenfassung 2010
Manchmal ändern sich die Dinge sehr viel schneller als geplant. So ging es uns bei unserem Besuch in Deutschland Ende 2009. Nach diesem Besuch wollten wir eigentlich eine weitere Saison im westlichen Pazifik verbringen und das Korallenmeer, die Salomonen und das nördl. Vanuatu erkunden.
Aber während des Besuches bekam ich ( Bernd ) ein interessantes berufliches Angebot, so dass wir uns nach kurzem Überlegen entschlossen haben, unsere Reise abzubrechen und nach Deutschland zurückzukehren. Wir hatten ohnehin vor, diesen Schritt zu tun, aber so plötzlich ?
Wir sind deshalb noch einmal nach Australien geflogen, um das Schiff zu konservieren. Unser jahrelanges Zuhause steht jetzt in Bundaberg an Land; wir überlegten, die Upps zu verkaufen. Dies fällt nach so langer gemeinsamer Zeit und der 2009 durchgeführten Überholung natürlich doppelt schwer.
Zusammmenfassung 2009
Nach erlebnisreichen Wochen in Deutschland sind wir am 22.1. wieder nach Neuseeland geflogen. In Auckland haben wir ein altes Auto erworben, dass uns die nächsten 3 Monate begleiten sollte. Mit diesem fuhren wir nach Opua, um die Upps für die neue Saison vorzubereiten. Da wir ab Februar unser Schiff renovieren wollten, hatten wir ein Zelt für die Upps gemietet. Leider war dieses nicht termingerecht frei, so dass wir unsere Pläne ändern mussten.
Wir haben deshalb
zunächst die Südinsel von Neuseeland bereist ( also erst das Vergnügen
und dann die Arbeit ;-). Von Wellington sind wir mit der Fähre
nach Picton übergesetzt. Nach dem wunderschönen
Malborough-Sound waren wir im Tasman-National-Park und
sind von dort an der Westküste Richtung Süden gereist (
und
).
Nach dem Besuch
des Fjord-Land mit Gletschern und vielen Wanderungen
haben wir Christchurch besucht und haben uns auf dem
Rückweg nach Opua gemacht. Auf dem Rückweg
wollten wir noch das Lionel Richie Konzert besuchen (
Tanjas Geburtstagsgeschenk ). Leider fiel diese
Veranstaltung total ins Wasser bzw. aus (
und
).
In Opua angekommen
wurde die Upps am 2. März ins Zelt geschoben, jetzt hat die Zeit
der Renovierungen begonnen. Neben einem komplett neuen
Anstrich werden wir Verbesserungen an den Maschinen, dem
Wassermacher, den Toiletten und der Elektrik vornehmen.
Dazu statten wir das Schiff mit neuem Rig und
Navigationsinstrumenten aus. Am 17. April war es
dann nach 5 Wochen Schleifen, Füllen, Schleifen.....
endlich soweit. Wir konnten die Upps vom Zelt in die
Halle zum Sprayen bringen (
und
).
Danach haben wir etwas überstürzt Neuseeland in Richtung Fiji verlassen und sind in Suvasuva nach einer stürmischen Überfahrt mit bis zu 60 kn Wind gut angekommen. Da Rike und Stefan zu uns zu Besuch kommen, war keine Zeit mehr für die eigentlich notwendigen Tests.
Die ersten Wochen in Fiji waren
ziemlich verregnet. Wir haben gelernt, dass es 2 Klimazonen gibt.
Nachdem Rike und Stefan abgereist sind, sind wir deshalb Richtung
Yasawas aufgebrochen. Joanna und Volker ( Tanjas Bruder ) haben uns dabei
begleitet. Mit ihnen und dem anschließenden Besuch von Jo erleben wir
das touristische Fiji (
und
).
Von Fiji segeln wir "ohne Gäste" nach Vanuatu.
Nach dem Verlassen der Hauptstadt Port Vila war es eine
Zeitreise in die Vergangenheit,
die uns um mehrere hundert Jahre zurück versetzt hat.
Im nördlichen Vanuatu ist der Pazifik so ursprünglich, wie wir ihn uns immer
vorgestellt haben. Besonders sehenswert waren die Vorführungen auf den Festivals in Anbrym und den Banks. (
und
und
).
Nach dem Besuch beider Festivals sind wir nach Espiritu Santo gesegelt.
Diese Insel ist die größte von Vanuatu und bietet viele Attraktionen und Besonderheiten,
die wir natürlich nicht auslassen wollten. So z.B.
das landschaftlich reizvolle "Blue Hole", pektakuläre Tauchgänge und Dschungeltouren.
und
).
Nach diesen Erlebnissen wollten wir das reizvolle Wala ( eine kleine Insel vor Malekula ) besuchen. Allerdings hat uns dort vor Anker eine Tsumani-Warnung ziemlich erschreckt, so dass wir sofort mit unserer Upps tiefe Gewässer bzw. das offene Meer aufsuchten.
Vanuatu war Gott sei Dank vom Tsumani nicht betroffen; wir sind sodann zum Süden von Malekula motort, da dort die Vor-Ausscheidungen der Präsentationen von Vanuatu für die Expo, im Rahmen des Malekula Islands Arts Festival, stattfanden.
Zurück in Port Vila genossen wir die Vorzüge einer Stadt. Hier gab es endlich wieder Dinge wie Internet oder einen Markt. Wir haben noch für die nächsten Wochen eingekauft und sind am 9.Oktober Richtung Tanna nach Süden gestartet, um dort den aktiven Vulkan zu besuchen.
Im Angesicht feuriger Magma und Schwefeldämpfen des Vulkans Yasur auf Tanna zu
stehen war ein besonderes Erlebnis, dass man nicht vermissen sollte.
Insgesamt war Vanuatu sicherlich ein absolutes Highlight unserer Reise.
und
).
Am 14.10 segelten wir von dort nach Neukaledonien, um zu Beginn der Zyklonsaison Vanuatu, dieses wunderschöne Land, verlassen zu haben.
Am Freitag, den 16. erreichten wir Noumea, die Hauptstadt von Neukaledonien. Wir fühlen uns wie an der Cote d'Azur; wir staunen über die randvollen Supermärkte mit europäischen Angebot. Frisches Baguette mit Camenbert, was für ein Genuss nach so langer Zeit im "wilden" Pazifik. Allerdings bremsen die hohen Preise unsere Lust zum Einkaufen doch sehr.
Nach einigen Tagen der Stadterkundung versuchen wir nach Ile des Pins zu segeln - aber der starke Südost zwingt uns zum Aufgeben. Da uns jedoch die Einheimischer immer wieder erzählen, wie schön diese Insel sei, versuchen wir es nach vier Tagen des Wartens erneut und nach zwei Tagen des Kreuzens gegen Wind und Welle werfen wir Anker in der Baie de Gadji, der Nordwest-Ecke von Ile des Pins. Sie ist wirklich eine der schönsten Inseln, die wir kennen.
Weiter geht es nach Baie d' Oro. Diese Bucht mit
einem Fluss, der durch die Gezeiten von Meerwasser
gespeist wird, ist ein Traum. Natürlich besuchen
wir auch Baie d' Upi und den touristischen Hauptort
Kuto mit seinem Traumstrand. Alles in alles muss man in Ile de Pin gewesen sein (
und
).
Am 12.11. brechen wir schweren Herzens nach Noumea auf, da in der nächsten Woche kaum Wind vorhergesagt ist und wir nicht nach Australien motoren wollen.
Wir segeln zum Chesterfield Reef und verbringen die letzten Tage
mit tauchen, schwimmen und beobachten tausende von Vögeln (
und
).
Dann ist es Zeit, wir brechen auf. Mit perfektem Wetter, gutem Wind und glatter See fliegt die Upps nach Australien.Wir laufen ständig zwischen 7 und 11 Knoten ( Für Nicht-Segler: normal ist so um die 5 Knoten ). Dazu begleitet uns eine Herde Grindwale - kann Hochseesegeln schöner sein ?
Ein Tag früher als geplant erreichen wir am 25.11. Bundaberg in Australien, mit einem missglückten Anlegemanöver machen wir fest und werden von den Behörden sehr freundlich und völlig problemlos abgefertigt. Wir bringen die Upps auf Hochglanz und liften sie an Land, wo sie erst einmal sicher steht.
Am 8.12. startete unser Flugzeug via Singapur und Dubai nach Deutschland, wo wir am 10.12. landeten. Nach fast einem Jahr freuen wir uns riesig auf zu Hause und die Weihnachtszeit.
Zusammmenfassung 2008
Am 23.1. sind wir zurück nach Panama via Costa Rica geflogen. Nach unserer Zeitplanung eigentlich etwas spät, aber nur an diesem Termin gab es einen günstigen Flugpreis. Nach unser vielfältigen Verabschiedung von all unseren Verwandten und Freunden sind wir problemlos in Shelterbay angekommen. Hier wartete jetzt erst mal eine Menge Arbeit auf uns.
Die neue VHF-Funkanlage und das AIS wurden eingebaut, Antifouling wurde gestrichen und die Blätter unseres Windgenerators getauscht, da die fliegende Leine eines Nachbarschiffes diese zerstört hatte.
Unsere rechte Maschine war ziemlich lädiert, Diagnose Zylinderkopf gerissen. Wir haben deshalb einen Unfall-LKW mit Motor gekauft und den Zylinderkopf ausgebaut. Beim Einbau wurde festgestellt, dass jetzt auch noch ein Kolben verbrannt und der Motorblock gerissen sein soll. Konnte man dies nicht vorher sehen ?
Es musste also nicht nur der Zylinderkopf ersetzt werden, sondern der ganze Motor. Wir haben deshalb den alten UPPS-Motor ausgebaut und aus diesem und dem LKW-Motor wurde ein neuer zusammengesetzt. Dieses 170kg Teil musste dann wieder von der Pier ins Cockpit, von dort den Niedergang hinunter in den Saloon, durch eine kleine Tür Richtung Achterschiff, um die Ecke durch eine kleine Tür ins Bad und dann in den Maschinenraum - aber Segeln ist ja so ein Spaß (
Der Mechaniker hat uns immer wieder versetzt oder vertröstet, so dass ich mich entschlossen habe, den Motor selbst zusammen- und einzubauen. Kaum zu glauben, aber nach einigen Tagen Arbeit läuft er jetzt wunderbar - bisher keine Probleme.
Am 7. und 8. März haben wir den Transit des Panama-Kanals erleben dürfen. Es war eine wunderschöne Passage ohne jedes Problem. Vielen Dank an unsere Linehandler von der Kurtisane und der Albatros sowie an die Adviser (
Auf dem Weg von Panama zur Cocos-Insel haben wir die Las Perlas Inseln besucht und lernten Contadora-Günther, einen
Amateurfunker, der hier lebt und die deutschen Segler unterstützt,
kennen. Von dort segelten wir unter Verlust unseres neuen Genackers nach der Cocos-Insel (
und
)
, einem Paradies für Taucher.
Dort gelangen uns ngewöhnliche Aufnahmen eines Fischschwarmes, der sich
auf der Flucht vor den Haien auf ein Floß rettete. Es nutze den armen
Burschen leider nichts, sie wurden alle verspeist. Nach vielen
Begegnungen mit (Hammer-) Haien sind wir schweren Herzens aufgebrochen
und bei mäßigen und umlaufenden Winden am 1.4. auf den Galapagos (
und
)
angekommen.
Entgegen vieler negativer Berichte wurden wir von den Behörden in St. Cruz freundlich aufgenommen und wir durften 14 Tage bleiben. Diese nutzen wir zu Besichtigungen von Isla St. Cruz, Isla Bartolomé, Isla Floreana (St. Maria) und zum Tauchen am Gordon Rock.
Unser weiterer Weg führte uns nach Isla Isabela ( Galapagos ). Dort durften wir weitere 4 Tage bleiben, die wir zu umfangreichen Inselerkundigungen nutzten. Die Galapagos bieten ein einmaliges Erlebnis, dass man auf keinen Fall versäumen sollte.
Am Abend des 17.4. haben wir unsere lange Reise von 2960 sm (
und
)
zu den Marquesas angetreten. Uns wurde eine sehr schnelle
Überfahrt mit traumhaften Segelbedingungen beschert. Von allen Yachten, die 2008 vom Pazifik
Island Netz betreut wurden, war die UPPS war mit 19 Tagen und 5 Stunden
die schnellste. Für die "Nicht-Segler": diese Strecke
von 5482 km entspricht von Amsterdam nach Boston.
Wir erreichten hochzufrieden und glücklich Fatu Hiva am 6. Mai abends (
und
).
Nach
einigen Tagen des Relaxens segeln wir weiter nach Hiva Oa, um
einzuklarieren und ins Internet-Cafe zu gehen. Auf Tahuata machten wir
Stopp in Hana moe noa, nach Eric Hiscock einer der drei schönsten
Buchten in Polynesien. Unser Rating ist da etwas anders, vielleicht eine
der am meisten besuchten Buchten (?).
Als nächstes steht der Besuch von Nuka Hiva an, wir wandern durch den Regenwald zum dritt-höchsten Wasserfall der Welt. In Ua Pou sehen wir zum ersten Mal polynesische Tänze. Zusammengefasst sind die Marquesas ein Traum.
Von den Marquesas (
und
)
segelten wir zu den Tuamotus, den "gefährlichen Inseln". Sie sind navigatorisch
aufgrund der starken Strömungen und der Riffe schwierig. In Kauehi
bezwangen wir mit 2 unter Vollgas laufenden Motoren gegen das
auslaufende Wasser unseren ersten Pass. Weiter ging es nach Fakarava. Diese Insel ist bekannt für spektakuläre
Drift-Tauchgänge mit starker Strömung und vielen Haien. Wir haben
sowohl den Süd- als auch den Nordpass betaucht - unbeschreiblich schön.
Wir besuchten noch Toau bevor wir am 13. Juni Richtung Tahiti starten.
Hierher kommt Jo, um ihre Sommerferien mit uns zu verbringen. Nach Aufnahme unseres neuen Wassermachers aus dem Zoll, besuchten wir zu dritt die Inseln Moorea und Tahaa. Obwohl wirklich schön, waren wir bis hierhin etwas enttäuscht. Unsere Erwartungshaltung an die Südseeinseln war vielleicht etwas überzogen ? Am 23. Juli sind wir in Bora Bora angekommen, der schönsten Insel der Welt ?
Nach einigen Tagen dort können wir bestätigen - es ist eine der schönsten Insel
der Welt. (
und
).
Hohe, grüne Berge - davor türkis-blaues Wasser in der Lagune. Von Bora Bora segelten wir nach Huahine.
Diese Insel ist noch ursprünglich und nicht so touristisch wie Bora
Bora. Huahine wurde zu unserer Lieblingsinsel in dieser Region. Am 19.
Juli motorten wir zurück nach Papeete, da sich Jos Besuch dem Ende
näherte. :(
Wir nahmen an mehreren Veranstaltungen zu den Feierlichkeiten zum 14. Juli teil, ein mehrere Wochen dauerndes Fest mit Gesang, Tänzen und Wettbewerben aller Art. Wir befreien den verklemmten Anker der Ahu, die sich dafür mit einem Bericht bei TO bedankt ( wir danken Jaquline und Peter dafür), und klarieren am 11.8. aus, um auf dem Weg dorthin noch einmal Huahine und Bora Bora zu besuchen. Am 22.8. verließen wir bei leichten Ost-Winden Bora Bora, um unsere Reise nach Aitutaki und Niue zu beginnen.
Wir erreichten nach einer schnellen Überfahrt
am 25.8. abends Aitutaki (
und
).
Aitutaki ist eine traumhafte und
verträumte Pazifik-Insel. Wir
blieben dort mehr als eine Woche. Nachdem unsere Windfahne schon auf
den Weg nach Aitutaki gebrochen war fiel später auf dem Weg nach
Niue auch noch die hydraulische Anlage aus, so dass auf den letzten
400sm oder 4 Tage wir bei starken
Winden mit der Hand steuern mussten.
24 Stunden kann man nicht ununterbrochen am Ruder stehen, deshalb drehten wir nachts bei, um uns
etwas Schlaf zu gönnen. So erreichten wir erst am 9.9. kurz vor
Mitternacht Niue. Ab und zu wurden wir durch ein
lautes Schnaufen erschreckt - in der Bucht gab es Buckelwale. (
und
).
Ich bin natürlich sofort ins Wasser gesprungen, um zu fotografieren. :).
Am 16.9. haben wir Niue in Richtung Tonga, Vava'u verlassen . Ein Buckelwalweibchen mit einem frisch geborenem Baby verabschiedete uns. Noch einmal erlebten wir diese faszinierenden Tiere hautnah und wir konnten wunderbare Fotos schießen.
Auf dem Weg nach Tonga überschreiten wir die tonganische Datumsgrenze ( +13 Stunden zu GMT ) und haben plötzlich einen Tag verloren (?).
Nach 2 Wochen im touristischen Vava'u segelten wir zur Ha'apai-Gruppe in Tonga - hier ist es ruhiger und
man erlebt noch den
ursprünglichen polynesischen Lebensstil. (
und
).
In Ha'apai konnten wir jeden Tag Wale
beobachten. Die
riesigen Säugetiere kamen direkt zum Schiff, teilweise sprangen sie fast
komplett aus dem Wasser. Am 24. Oktober erreichten wir
Nuku'alofa, die Hauptstadt von Tonga. Hier bereiteten wir uns auf den
Absprung nach Neuseeland vor.
Zu unserer letzten großen Etappe in 2008 von ca. 1000sm nach Neuseeland brechen wir am 3. November auf. Im Minerva Riff wollen wir noch einen Stopp einlegen, aber eine Sturmwarnung lässt uns schnell weiter fahren. Zunächst kommt es jedoch völlig anders. Wir haben Flaute und treiben im Meer. Am 6. November überqueren wir den 180. Längengrad - nach der politischen nun die geografische Datumsgrenze.
Danach erhalten wir eine weitere Sturmwarnung, eine spezielle Wetterkonstellation ( was wir - Gott sei Dank - erst später erfahren ), die schon mehreren Schiffen zum Verhängnis wurde. Wir aber haben Glück, das Hoch schwächt sich ab, das Tief füllt sich und zieht 200sm an uns vorbei. Sein Ausläufer beschwert uns Wind bis zu 40 Konten, Regen und Kälte. Wir laufen unter Sturmfock und Reff 3 im Großsegel und frieren wie die Schneider.
Am 12. November erreichen
wir todmüde Opua (
und
).
Hier endet unsere Segelsaison 2008.
Die Zeit bis zu unserem Flug nach Deutschland haben wir
zu Vorbereitungen für umfangreiche Reparaturen genutzt.
So wurde der Mast gelegt und die Upps steht sicher an Land.
Am 10. Dezember sind wir von Auckland nach Deutschland geflogen
- wir wollen Weihnachten und den Anfang des neuen Jahres
mit Familie und Freunden in Deutschland verbringen.
Zusammmenfassung 2007
Silvester haben wir in Cuba - Maria la Gorda gefeiert. Dort haben wir das Land verlassen und sind gegen Wind und Welle nach Cayman gesegelt. Eine harte Überfahrt und bei unserer Ankunft wollte Tanja ein Rückflugticket erwerben. Aber nach ein paar Tagen war die Welt wieder in Ordnung. Cayman ist sehr europäisch, wunderbar zum Tauchen, aber recht teuer. Wir haben dort unseren Windpiloten erhalten, somit hatten wir wieder eine Selbststeueranlage und das mühsame Handsteuern hat ein Ende.
Weiter ging es nach Belize, zum Halfmoon Reef, Tauchen im Blue Hole (
und
).
Um unsere Freund von der Lauan zu treffen, starteten wir zum Rio Dulce (
und
).
Wir besuchen in Guatemala die Tempel der Mayas. Dort erlitt Bernd einen Bandscheibenvorfall, so dass wir für 3 Monate in
Deutschland verbringen durften.
Zurück auf der Upps, segelten wir nach Honduras, auf Utila bzw. Roatan haben wir unsere Rescue Diver Prüfung abgelegt (
und
).
Da die Hurrikan-Saison in der Karibik vor der Tür steht, segelten wir via San Andres (
und
)
nach Panama.
Nach dem Besuch der Bocas del Toro haben wir Colon, das Tor zum Panama-Kanal erreicht (
und
).
Von dort segeln wir weiter (
und
)
zu den San Blas Inseln, um
mit Jo-Svenda (
und
)
ihre Ferien zu verbringen
.
Zurück in Colon nutzen wir die Gelegenheit
einer Kanaldurchfahrt mit
einem anderen Schiff, der SY Sabbatical (
und
).
Da noch Zeit ist bis Tanjas Bruder zu
Besuch kommt, segeln wir nach Cartagena - der
schönsten (?) Stadt Südamerikas (
und
).
Zurück in Colon bauen wir unseren neuen
Kühlschrank ein - was für ein Unterschied zu dem 10 Jahre altem
Vorgängermodell, verproviantieren und segeln wieder in die San Blas,
um Tanjas Bruder Volker
mit Freundin Joanna aufzunehmen.
Mit Ihnen verbringen wir
herrliche 14 Tage (
und
).
Leider zerbricht am Ende ihres Urlaubes das
Getriebe der linken Maschine - da die rechte seit 2 Wochen nicht mehr
anspringt, sitzen wir erst einmal vor zwei Ankern mit 100m Kette in
Riff fest. Mit Hilfe unseres Freundes Elvir können wir noch einmal den
Panama-Kanal (
und
)
erleben, die meiste Zeit bis zu unserem Heimflug nach Deutschland
verbringen wir aber mit Reparaturen und Vorbereitungen für den Pazifik.
Am 10.11. begann unser "Heimaturlaub" via Panama City, Costa Rica & die Dom. Rep. nach Frankfurt, wo wir am 13.11. landeten.
Zusammmenfassung 2006
( die einzelnen Berichte und Bildarchive sind noch nicht umgestellt - bitte "alte" Fassung Homepage nutzen )
2006 haben wir es ruhig angehen lassen und haben inzwischen die Inseln zwischen St. Maarten und Trinidad, den Norden Venezuelas, Bonaire, Curacao und Kuba erkundet.
Die Highlights für uns waren dabei unser Tauchkurs( die Karibik ist auch unter Wasser faszinierend ) und die unterschiedliche Natur auf den Inseln.
Natürlich wollten wir auch den Karneval in Trinidad erleben.
Auf unserem Weg von Granada nach Trinidad wurden wir von einem Trawler gerammt. Die Upps hatte erhebliche Schäden. Bis dahin hatten wir in der Hauptsache die Unterwasserwelt intensiv erkundet.
Im April waren wir für 3 bzw. 4 Wochen in Deutschland. Da wir immer noch auf die Schweißer warten mussten, haben wir Trinidad & Tobago weiter erkundet. Beeindruckend waren die riesigen Ledernackenschildkröten.
Nach unserem Besuch von Tobago wurde die Upps im Juni und während der WM weiter umfassend renoviert und verbessert.
Danach besuchten wir - trotz vieler Warnungen - das Ocinoco-Delta ( ein Traum ). Dabei erlebten wir zum ersten Mal, dass auch ein Schiff im Dschungel stecken bleiben kann. :)
Nach dem Besuch des Orinoco haben wir in Trinidad unser neues Großsegel erhalten. Über Testigos segelten wir nach Isla Margarita, um Jo und Rike an Bord zu nehmen.
Mit beiden haben wir das (angebliche) Einkaufparadies Isla Margarita erkundet und die angrenzenden Inseln Coche und Blanquilla besucht.
Nachdem Rike uns verlassen hat, haben uns Ann-Christin und Jo auf Tortuga, die Los Roques und ans Festland begleitet. Wir mussten zurück nach Porlamar, da die Kinder von dort nach Hause flogen.
Nach kleineren Reparaturen sind wir über Tortuga, Carenero, Los Roques und die Aves-Inseln nach Bonaire gesegelt. Unter Wasser und zum Tauchen ist Bonaire ein Traum. Es ist kristallklar, man sieht bis zu 30m tief. Alle die Insel umgebenden Riffe sind geschützt, voller zutraulicher Fische.
In Curacao haben wir die Upps während unseres Aufenthaltes in Deutschland in der Opus-Werft gelassen, danach einige Tauchgänge durchgeführt und sind nach Kuba gesegelt. Dort tauchten wir zum ersten Mal in unserer kurzen Taucherkarriere mit Haien. Kurz vor Jahresende besuchten wir noch Havanna und in Maria la Gorda an der Westküste von Kuba verabschiedeten wir das Jahr 2006.
Zusammmenfassung 2005
( die einzelnen Berichte und Bildarchive sind noch nicht umgestellt - bitte "alte" Fassung Homepage nutzen )
Anfang 2005 haben wir unsere geliebte Türkei verlassen. Nach Durchquerung der Kykladen, dem Ionischen Meer haben wir Süd-Sizilien besucht. Nach einem kurzen Stopp auf den Balearen erreichten wir das spanische Festland. Danach sind wir nach Tarifa gesegelt. Wir waren somit im Atlantik und haben das Mittelmeer verlassen.
Am 20.8. haben wir in Bad Salzhausen geheiratet - und das war für uns sicherlich das Ereignis des Jahres !! Die UPPS lag während dieser Zeit sicher im Hafen von Rota. Danach waren wir mit Jo und ihrer Freundin Mareike bis zum Ende der Sommerferien wieder an Bord. Nach einem Aufenthalt von zwei Woche in Deutschland ging es Mitte September zurück an die spanischen Atlantikküste, am 8.10. erreichten wir Madeira. Dort blieben wir eine Woche zusammen mit Tanjas Eltern.
Am 19. Oktober legten wir ab und erreichten am 21.10. Teneriffa. Dort verbrachten wir eine Woche mit Bernds Kindern Rike und Jo und hatten für sie eine Delfin-Show organisiert.
Am 8.11. haben wir nach Las Palmas auf Gran Canaria verlegt, dort begannen die Vorbereitung für den Sprung über den Atlantik. Wir haben die Überquerung mit zwei Freunden ( Klaus und Udo ) im Rahmen der ARC-Rally durchgeführt. Leider war dieses Jahr vom Wetter her völlig atypisch - so dass wir lange Zeit auf den Passat verzichten mussten.
In den letzten Tage dieses Jahres sind wir von St. Lucia Richtung Norden bis Guadeloupe gesegelt.
Zusammmenfassung 2004
( die einzelnen Berichte und Bildarchive sind noch nicht umgestellt - bitte "alte" Fassung Homepage nutzen )
Das Jahr 2004 haben wir in der Türkei verbracht.
Deshalb kennen wir nun die Küste zwischen Antalya und Cresme wie unsere Hosentasche. Natürlich wollten wir auch unseren Freunden und Verwandten immer die schönsten Orte zeigen - und die liegen im Mittelmeer nach unserer Meinung in der südwestlichen Türkei und in den griechischen Inseln.
Zusammmenfassung 2003
( die einzelnen Berichte und Bildarchive sind noch nicht umgestellt - bitte "alte" Fassung Homepage nutzen )
2003 haben wir in Deutschland unsere Reisekasse aufgebessert, die UPPS lag in Antalya.
Zusammmenfassung 2003
( die einzelnen Berichte und Bildarchive sind noch nicht umgestellt - bitte "alte" Fassung Homepage nutzen )
Im Frühjahr 2002 haben wir die UPPS übernommen. Wir durchkreuzten das Mittelmeer von Gibraltar bis Kap Anamur.










